Themenfokus Schnarchen

Schlafapnoe: Wenn nachts der Atem aussetzt

Eine Schlafapnoe bleibt noch viel zu häufig unentdeckt.
Eine Schlafapnoe bleibt noch viel zu häufig unentdeckt.

Schlafapnoe verhindert gesunden Schlaf und birgt die Gefahr für Folgeerkrankungen: So sind beispielsweise Herzkreislauf-Beschwerden, Schlaganfälle und Depressionen auf ungesunden Schlaf zurückzuführen.

Es ist ein meist unentdecktes Leiden. Bei der Schlafapnoe kommt es während des Schlafes zu Atempausen. Das Wort „Apnoe“ leitet sich aus dem Griechischen ab und wird übersetzt mit „Windstille“. Viele Menschen leiden an Schlafapnoe, ohne es zu wissen. Vier Millionen Betroffene gibt es in Deutschland, nur etwa 800.000 Menschen sind in ärztlicher Behandlung.

Dabei belastet Schlafapnoe Betroffene, Krankenkassen und unsere ganze Gesellschaft. Denn die oft unentdeckte Schlafstörung hat neben den direkten Folgen wie Tagesmüdigkeit, Konzentrationsmangel und schlechte Laune gravierende Auswirkungen auf die Gesundheit. Herzkreislauferkrankungen, Schlaganfälle und Depressionen sind oftmals auf eine Schlafapnoe zurückzuführen. Deshalb ist es wichtig, einige der weit verbreiteten Symptome wie das Schnarchen zu erkennen und herauszufinden, warum die Betroffenen sich möglicherweise so müde fühlen.

Was ist Schlafapnoe?

In der Regel ist es die Person, die neben einem Betroffenen/einer Betroffenen im Bett liegt, die als erste überhaupt wahrnimmt, dass es zu Atempausen kommt: Im typischen Fall schnarcht der Bettgenosse oder die Bettgenossin eine Weile laut und regelmäßig, bis die Atemgeräusche plötzlich über längere Zeit komplett aussetzen – um dann mit einem lauten Schnarch- oder Atemgeräusch wieder zu beginnen. Das ist allerdings nur ein erster Hinweis.

Die nächtlichen Atemaussetzer durch Schlafapnoe führen zu Tagesmüdigkeit.
Die nächtlichen Atemaussetzer durch Schlafapnoe führen zu Tagesmüdigkeit.

Eine Schlafapnoe kann nämlich auch ohne Schnarchgeräusche vorkommen. Schnarchen ist somit nicht zwangsläufig gefährlich. Und nicht jede kurze Atempause während der Nachtruhe ist bedenklich. Eine Schlafapnoe liegt per Definition erst dann vor, wenn in einer Stunde mehr als 15 Atemaussetzer auftreten, die jeweils mindestens zehn Sekunden andauern.

Während einer Apnoe bzw. einem Atemstillstand stoppt die Atmung zehn oder mehr Sekunden lang vollständig. Man unterscheidet zwischen einer „obstruktiven“ und „zentralen“ Schlafapnoe. Letztere ist sehr viel seltener. Sie tritt auf, wenn das Gehirn aufhört, während des Schlafs Signale an die Atemmuskulatur zu senden. Bei einer obstruktiven Schlafapnoe (OSA) entspannen sich dagegen die Rachenmuskeln während des Schlafs und blockieren die oberen Luftwege – die Folge sind Schnarchen und Schnauben.

Die Auswirkungen wiederholter Atemstillstände machen krank. Denn die Sauerstoffkonzentration im Blut nimmt ab, Körper und Gehirn werden nicht mehr ausreichend versorgt. Und stockt der Atem, reagiert der Körper mit einem Notprogramm: Eine Weckreaktion (englisch: „Arousel“) setzt ein, das Herz beginnt zu rasen, das Gehirn schaltet für wenige Sekunden in den Wachmodus, der Mensch japst nach Luft. Die Betroffenen können sich am nächsten Morgen allerdings nicht an die zahlreichen Weckreaktionen erinnern, da sie nur sehr kurz sind.

Obstruktives Schlafapnoesyndrom

Lautes Schnarchen ist oftmals der erste Hinweis auf eine obstruktive Schlafapnoe (OSA), manchmal auch obstruktives Schlafapnoesyndrom genannt. Vor allem besonders laut und mit Unterbrechungen schnarchende Menschen sollten sich medizinisch untersuchen lassen. Denn mit den Jahren kann sich ein anfangs harmloses Rasseln zu lebensgefährlichen Atemaussetzern in der Nacht entwickeln.

Unterbricht der Atemfluss durch die Verengung des Atemweges mindestens 15-mal innerhalb einer Schlafstunde, sprechen Ärztinnen und Ärzte von einer obstruktiven Schlafapnoe (OSA). Dieses Krankheitsbild kann sich auch bei Menschen herausbilden, die zuvor kaum oder gar nicht geschnarcht haben.

Da die Luftzufuhr abgeschnitten ist, verringert sich der Sauerstoffgehalt im Blut und der Herzschlag erhöht sich. Dies löst eine Weckreaktion aus – gesteuert durch das Gehirn, das auch im Schlaf die Atmung überwacht: Apnoe-Patientinnen und -Patienten wachen ganz kurz auf, um meist unter lautem Schnarchen Luft zu holen und weiter zu atmen. Bekommt der Körper wieder genug Sauerstoff, normalisiert sich der Herzschlag wieder. Doch beim nächsten Atemstillstand beginnt dieser Ablauf von vorne. Oft können sich Betroffene daran am nächsten Morgen nicht erinnern können.

Zentrale Schlafapnoe (ZSA)

Ob eine obstruktive Schlafapnoe vorliegt, kann in einem Schlaflabor geprüft werden.
Ob eine obstruktive Schlafapnoe vorliegt, kann in einem Schlaflabor geprüft werden.

Deutlich weniger bekannt als die obstruktive Schlafapnoe (OSA) ist die zentrale Schlafapnoe (ZSA). Die ZSA ist die seltenste Form der Schlafapnoe, die der Wissenschaft zufolge in maximal 20 Prozent aller Schlafapnoe-Fälle diagnostiziert wird. Im Gegensatz zu obstruktiver Schlafapnoe tritt die zentrale Schlafapnoe auf, während die Atemwege geöffnet sind. Bei einer ZSA setzt die Atmung im Schlaf für mindestens zehn Sekunden aus, weil das Gehirn dem Körper keine Signale zum Einatmen sendet. Da Menschen, die an ZSA leiden, seltener schnarchen, wird die Krankheit manchmal nicht sofort erkannt.

Die häufigste Form von zentraler Schlafapnoe ist die Cheyne-Stokes-Atmung (CSA), die oft mit Herzinsuffizienz assoziiert wird. Sie kann auch auftreten, wenn das Gehirn verletzt wurde, etwa durch einen Tumor oder einen Schlaganfall. Bestimmte Schmerzmittel können ebenfalls zu unregelmäßigen Atemmustern oder aussetzender Atmung führen.

Auch in sehr hohen Regionen über 4.500 Metern können Atemprobleme im Schlaf auftreten. Betroffene leiden dann beispielsweise an Cheyne-Stokes-Atmung (CSA) oder unregelmäßiger, flacher Atmung, Überatmung, Hyperventilation (schnelles Atmen) und Hypoventilation (langsames Atmen). Diese Zustände klingen in Regionen von normaler Höhe in der Regel dann wieder ab.

Manchmal bleibt die Ursache für zentrale Schlafapnoe aber unbekannt. In diesen Fällen wird sie „idiopathische“ zentrale Schlafapnoe genannt. Obwohl jeder Mensch an zentraler Schlafapnoe leiden kann, gibt es bestimmte Faktoren, die das Risiko erhöhen. Das sind unter anderem Gewicht, Geschlecht und Alter.

Bei Männern ist die Wahrscheinlichkeit von ZSA größer als bei Frauen. Darüber hinaus tritt zentrale Schlafapnoe häufiger bei älteren Menschen auf. Da sich eine schwere Schlafapnoe auf die Lebenserwartung auswirkt, ist es daher unbedingt angeraten, ärztliche Beratung einzuholen. Wer oft müde ist, nicht richtig schlafen kann und nachts plötzlich nach Luft schnappend aufwacht, sollte sich in einem Schlaflabor untersuchen lassen. Es gibt viele Behandlungsoptionen auch für ZSA, mit denen man besser atmen, schlafen und sich erholen kann.

Schweregrad der Schlafapnoe

Beim Schlafapnoe-Syndrom wird der Schweregrad über die Anzahl und die Dauer der totalen Atemaussetzer definiert. Der Apnoe-Index (AI) kennzeichnet dabei die Zahl der gemessenen Atempausen, die zehn Sekunden oder länger andauern, pro Stunde:

  • AI 5 bis 10 = leichtgradiges Schlafapnoe-Syndrom
  • AI 10 bis 20 = mittelschweres Schlafapnoe-Syndrom
  • AI über 20 = schwergradiges Schlafapnoe-Syndrom

Hypopnoen und Atemaussetzer: Wann sprich man von Schlafapnoe?

Neben den Apnoen gibt es auch die sogenannten Hypopnoen. Hierunter versteht man die Abnahme der Atemtiefe mit Senkung des Sauerstoffgehaltes im Blut. Ein Mittelwert aus allen registrierten Apnoen und Hypopnoen ergibt sich im Apnoe-Hypopnoe-Index (AHI). Doch ab wann spricht man von einer Schlafapnoe? Also wie viele Aussetzer der Atmung sind normal? Festzuhalten ist, dass es auch beim gesunden Menschen im Schlaf zu einer erheblichen Zunahme des Atemwegswiderstandes und gelegentlichen Atemaussetzern kommen kann. Sind es weniger als fünf solcher Atemaussetzer pro Stunde geschlafener Zeit, gilt diese als normal.

Schlafapnoe und ihre Behandlung

Bei einer Schlafapnoe sollte die Behandlung durch einen Spezialisten erfolgen.
Bei einer Schlafapnoe sollte die Behandlung durch einen Spezialisten erfolgen.

Wie das Gehirn auf diesen kontinuierlichen Stress reagiert, hat Dr. Miriam Goos, Neurologin und Gründerin einer Firma, die sich der Burnout-Prävention verschrieben hat, untersucht. Die Ärztin macht anschaulich deutlich, wie gestresst ein Gehirn ist, wenn nachts die Atmung aussetzt und der Körper in den Rettungsmodus schaltet.

Am Beispiel einer Cortisolmessung im Speichel wird das deutlich. Der Körper bildet viel Cortisol, wenn er mit Stress fertig werden muss. Speichelmessungen zeigen, dass der Cortisollevel nachts normalerweise abebbt. Bei Menschen, die nachts nicht durchschlafen und hochschrecken, weil sie keine Luft mehr bekommen, schaltet der Körper auf Abwehr. Er wappnet sich gegen eine drohende Gefahr und wird in höchste Alarmbereitschaft versetzt. Es wird Adrenalin, ein kreislaufaktives Hormon ausgeschüttet. Der Blutdruck steigt, das Herz schlägt schneller und die Muskeln werden besser durchblutet. Das ist natürlich konträr zur Regeneration, die ja beim Schlafen stattfinden soll.“

Deshalb ist die Schlafapnoe-Behandlung wichtig. Die Diagnose kann meist schon ambulant festgestellt werden.

Schlafapnoe: Die Ursachen sollten Sie abklären lassen

Für mindestens 70 Prozent der Patientinnen und Patienten kann durch eine Schlafapnoetherapie die Lebensqualität deutlich verbessert werden: Sie fühlen sich beim morgendlichen Aufwachen frisch und ausgeschlafen und neigen auch tagsüber weniger zu Schläfrigkeit. Deshalb ist es wichtig, die Ursachen abklären zu lassen. Bei leichteren Fällen kann manchmal auch schon eine so genannte Schnarchschiene helfen, die nachts im Mund getragen wird, um mittels Vorverlagerung des Unterkiefers und der Zunge die Luftwege offen zu halten.

Erst kürzlich wurde in Deutschland die elektrische Stimulation der Atemmuskeln als Behandlungsoption für ausgewählte Fälle zugelassen. Atmungsstörungen und unbehandelte Atemaussetzer können auch zu Herzrhythmusstörungen, Herzinfarkten und Schlaganfällen führen. „Um dies zu verhindern, ist eine individuell passende Therapie erforderlich, die in einem schlafmedizinischen Zentrum durchgeführt werden sollte“, so Prof. Teschler, einer der führenden Schlafmediziner in Europa und Vorsitzender von “Deutschland schläft gesund”.

Methoden der Schlafapnoe-Therapie

Behandlungsmöglichkeiten bei Schlafstörungen, Schnarchen und Schlafapnoe sind von einer Reihe von Faktoren abhängig, aber die zwei Schlüsselfaktoren sind die folgenden:

  • Es muss festgestellt werden, ob jemand durch die Nase oder durch den Rachen schnarcht.
  • Und ob jemand außerdem unter obstruktiver Schlafapnoe leidet.

Zur Verfügung stehen verschiedene Methoden, von denen Schienen für den Unterkiefer und die Therapie mit Schlafmaske überwiegend Anwendung finden. Der Start in die Therapie beim Schlafapnoe-Syndrom mit einer Atmungsmaske ist betreuungsintensiv und leider mit hohen Abbruchraten im ersten Jahr verbunden.

Die Gründe dafür sind unterschiedlich. Schlafstörungen werden vielfach unterschätzt. Oftmals wird die Therapie nicht beherzt genug angegangen, auch wenn die Schlafapnoe-Symptome bereits den Alltag bestimmen. In vielen Fällen fehlt bislang das Risikobewusstsein für die Folge- und Begleiterkrankungen. Auch tut flächendeckende Aufklärung Not. Noch immer fehlt es an adäquaten Versorgungsstrukturen von der hausärztlichen Betreuung bis hin zu Spezialistinnen und Spezialisten für Schlafmedizin. Diese müssen erst etabliert werden. Erfolgversprechend ist eine Therapie oftmals nur dann, wenn die Patientin oder der Patient nach der Entlassung aus dem Schlaflabor eng betreut wird.

“Bei Menschen, die nachts nicht durchschlafen und hochschrecken, weil sie keine Luft mehr bekommen, schaltet der Körper auf Abwehr.”

Dr. Miriam Goos, Neurologin


Schlafapnoe: Die Folgen sind vielfältig

Schlafapnoe: Zu den Folgen gehören auch Depressionen.
Schlafapnoe: Zu den Folgen gehören auch Depressionen.

Fehlt den Menschen gesunder Schlaf, wirkt sich das vielfältig aus: Werden sie ständig aus dem Schlaf gerissen, ist die Nacht nicht mehr erholsam. Betroffene sind am folgenden Tag häufig reizbar, weil übermüdet. Auch Konzentrations- oder Gedächtnisstörungen, Antriebsmangel oder Stimmungsschwankungen können auftreten. Manchmal deuten Kopfschmerzen am Morgen oder auch ein trockener Mund beim Aufwachen auf eine Schlafapnoe hin. Tagsüber lässt das Gedächtnis nach, Libido und Potenz können nachlassen. Das sind also die Schlafapnoe-Folgen.

Schlafapnoe ist eine ernst zu nehmende Krankheit, die unbedingt fachärztlich behandelt werden sollte. „Um eine nachhaltige Schädigung des Gehirns, aber auch andere schwere Begleiterkrankungen des Herz-Kreislaufsystems und des Zuckerstoffwechsels zu verhindern, muss eine wirksame Atemtherapie eingeleitet werden”, sagt Prof. Helmut Teschler. Die effektivste Methode ist dabei eine Atemwegsüberdruckbehandlung, die sogenannte CPAP-Therapie. Die Abkürzung steht für die englische Bezeichnung ‘continuous positive airway pressure’.

Bei modernen Therapiegeräten wird der Druck automatisch so eingestellt, dass der obere Atemweg mit dem minimal möglichen Druck offen gehalten wird. Diese Geräte werden als CPAP-Geräte bezeichnet. Laien sprechen auch von einem Schlafapnoe-Gerät bzw. einer Schlafapnoe-Maske.

Der Schlafapnoe-Fall Gerhard H.: Guter Schlaf dank Schlafmaske

Eine Schlafapnoe-Maske hat Gerhard H. geholfen.
Eine Schlafapnoe-Maske hat Gerhard H. geholfen.

Dass er tagsüber nicht ausgeschlafen war, hat Gerhard H. lange als gegeben hingenommen. „Weder meine Frau, noch ich haben anfangs daran gedacht, dass ich krank sein könnte. Die ganze Familie hat es als normal angesehen, dass ich schlecht ausgeruht und tagsüber manchmal schlapp war – wir kannten es ja nicht anders“, so Gerhard H., der inzwischen entspannt wieder durchschlafen kann. Damals hat ihn ein Kursleiter eines Entspannungsworkshops, der selbst Erfahrung mit Schlafapnoe hatte, vorsichtig angesprochen. Zuerst wies H. den Hinweis weit von sich.

Dank der Unterstützung seiner Ehefrau hat er sich aber dann doch dafür entschieden, ins Schlaflabor zu gehen und sich sorgfältig untersuchen zu lassen. Heute ist er froh, dass er eine Diagnose und vor allem eine gute Therapie erhalten hat. Denn Gerhard H. leidet unter obstriktutiver Schlafapnoe.

Seit sieben Jahren hat er nun eine Schlafmaske und schläft die Nächte durch. „Das ist eine Wohltat und wirkt sich positiv auf unser Leben aus“, sagt Gerhard H., der gut mit dem Gerät zurechtkommt. Das hat allerdings einige Zeit gekostet.

„Im Rückblick würde ich sagen, es hat schon ein knappes Jahr gedauert, bis das für mich passende Gerät gefunden war. Anfangs wurde nur meine Nase abgedeckt, inzwischen werden Nase und Mund von der Maske abgedeckt. Ich bin immer noch beeindruckt vom Know-how: Es ist leise und nicht zu hell, so dass auch meine Frau neben mir im Bett nicht gestört wird. Und ich nehme es sogar an den Wochenenden mit, wenn wir auf den Campingplatz fahren. Es verlangt etwas Organisation im Vorfeld, denn ich muss dafür sorgen, dass abgekochtes Wasser bereitsteht. Aber im Vergleich mit dem Nutzen ist der Aufwand absolut erträglich“, schildert er.

Schlafmedizinerinnen und Schlafmediziner betonen, dass für Betroffene von Schlafapnoe das Stichwort „Therapietreue“ wichtig ist. Nicht jede Person kommt sofort mit dem Gerät und der Maske zurecht. Wird sie aber deshalb kaum oder konsequent überhaupt nicht genutzt, ist das lebensgefährlich. Expertinnen und Experten raten deshalb auch dazu, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen und Kontakt zu einer der Selbsthilfegruppen, die es überall in Deutschland gibt, aufzunehmen. Zusammen mit erfahrenen Patientinnen und Patienten lassen sich diese Probleme fast immer lösen.

Die Wirtschaft leidet unter der Schlaflosigkeit

Von ausgeschlafenen Menschen profitiert unsere ganze Gesellschaft. Nicht nur, dass zwischenmenschlich bessere Stimmung herrscht, wenn alle gut ausgeruht sind. Auch die Leistungsfähigkeit, den Alltag zu bestreiten, wird dadurch gestärkt. Selbstverständlich geht es in erste Linie darum, einzelnen Menschen zu helfen. Doch ein Blick auf die Zahlen verrät, dass die deutsche Wirtschaft 60 Milliarden Euro jährlich an Produktivitätsverlust infolge von Schlaferkrankungen hinnehmen muss. 210.000 Arbeitstage verlieren Unternehmen in Deutschland pro Jahr durch unausgeschlafene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Bleiben Sie auf dem Laufenden!

Auf unserer Webseite, in unserem Newsletter und auf Social Media informieren wir Sie regelmäßig über das Thema “gesunder Schlaf” sowie unsere Aktionen im Rahmen unserer Innovationsagenda.