Endlich wieder gut schlafen

Gerhard H.: “Dass ich morgens unausgeschlafen war, fanden wir nicht ungewöhnlich”

Es dauerte eine Zeit, bis Gerhard H. und seiner Frau Monika H. klar wurde, dass er unter Schlafapnoe leidet. Heute ist er froh, dass er dank einer Schlafmaske ausgeruht in den Tag startet. Ein Gespräch über den Weg dorthin:

Wie wurde Schlafapnoe bei Ihnen festgestellt?
Gerhard H.: Obwohl ich wegen anderer Krankheiten in ärztlicher Behandlung war, wurde das eher zufällig entdeckt. Meine Frau und meine Familie kannten mich ja eigentlich immer nur schlafmützig. Dass ich morgens nicht ausgeschlafen war, haben wir als nicht ungewöhnlich eingeschätzt. Wir kannten es ja nicht anders. Das ich nachts Atemaussetzer von bis zu einer Minute hatte, blieb lange Zeit unbemerkt.

Und wer hat Ihnen den Hinweis gegeben?
Gerhard H.: Ein Kursleiter beim „Autogenen Training“. Es gab einen Abend, da waren wir nur zu zweit. Da hat er die Gelegenheit genutzt, mich anzusprechen. Er hatte selbst mit Schlafapnoe zu tun und meinte, ich solle das mal überprüfen lassen.

Haben Sie dann gleich eine schlafmedizinische Behandlung begonnen?
Gerhard H.: Ehrlich gesagt, habe ich den Gedanken anfangs weit von mir gewiesen. Dieser Tippgeber hatte Übergewicht und ich nicht… Anfangs habe ich noch gedacht, das betrifft mich nicht. Dazu kam auch, dass ich fürchterlich genervt war. Früher war ich nie krank, dann bekam ich mit zunehmendem Alter Hörgeräte. Ich wollte nicht krank sein und schon gar keine weiteren Hilfsmittel mehr…

Gerhard H.: “Meine Frau hat mich sehr unterstützt.”

Schließlich sind aber doch im Schlaflabor gelandet.
Gerhard H.: Ja. Meine Frau hat mich sehr unterstützt. Sie hatte sich im Internet informiert und mich mit sanfter Überzeugungskraft dazu gebracht, das abklären zu lassen. Und ich muss sagen, meine schlafmedizinische wie auch später die technische Betreuung durch die Firma waren hervorragend. Ich ziehe den Hut vor dem Können in der Schlafmedizin und vor der Technik der Herstellerfirmen. Seit sieben Jahren habe ich nun eine Schlafmaske und schlafe die Nächte durch. Das ist eine Wohltat und wirkt sich natürlich positiv auf unser Leben aus.

Hat die Anpassung der Schlafmaske für die Therapie sofort funktioniert?
Gerhard H.: Im Rückblick würde ich sagen, es hat schon ein knappes Jahr gedauert, bis das für mich passende Gerät gefunden war. Anfangs wurde nur meine Nase abgedeckt, inzwischen werden Nase und Mund von der Maske abgedeckt. Ich bin immer noch beeindruckt vom Know-how der Firma, die solche Geräte entwickelt: Es ist leise und nicht zu hell, so dass auch meine Frau neben mir im Bett nicht gestört wird. Und ich nehme es sogar an den Wochenenden mit, wenn wir auf den Campingplatz fahren. Es verlangt etwas Organisation im Vorfeld, denn ich muss dafür sorgen, dass abgekochtes Wasser bereitsteht. Aber im Vergleich mit dem Nutzen ist der Aufwand absolut erträglich.

Wie reagiert Ihre Familie auf die Therapie mit der Schlafmaske?
Gerhard H.: Meine Enkeltöchter lachen sich kaputt, die eine meinte, ich sähe damit aus wie ein Elefant. Ich sage dann immer, ich sehe aus wie ein russischer Kosmonaut…